Neue Gesetze und Regelungen 2018

Im neuen Jahr haben sich viele Gesetze, Versicherungen und Regelungen geändert. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen vor:

1. Änderungen beim Mutterschutzgesetz

Ab dem 01. Januar tritt das neue Mutterschutzgesetz in Kraft. Die wichtigste Neuerung hierbei ist, dass Arbeitgeber nun dazu verpflichtet sind, für jeden Arbeitsplatz eine anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Das bedeutet, dass jede Stelle darauf überprüft werden muss, ob schwangere oder stillende Angestellte hier besonders geschützt werden müssen. Dabei ist es unerheblich, wer dort arbeitet und ob diese Person gerade schwanger ist. Ist eine Mitarbeiterin schwanger, muss der Arbeitsplatz noch einmal individuell auf potenzielle Gefährdungen untersucht werden. Bis das geschehen ist, muss die betroffene Mitarbeiterin nicht mehr arbeiten. Weiterhin haben Frauen ab sofort mehr Mitspracherecht bei der Arbeitszeit. Betriebe können sich von einem eigens dafür eingesetzten Ausschuss bei der richtigen Umsetzung des Mutterschutzgesetzes beraten lassen.

Mehr Infos finden Sie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

                                   

2. Änderungen bei der Kassennachschau

Schon seit Januar 2017 müssen alle elektronischen Registrierkassen die GoBD-Norm erfüllen. Seit Anfang des Jahres dürfen die Kassen nun auch unangekündigt kontrolliert werden. Die sogenannte Kassen-Nachschau findet unabhängig von einer Betriebsprüfung statt. Hierbei überprüft das Finanzamt, ob die Kassendaten vorschriftsgemäß nach GoBD erfasst werden. Ist das nicht der Fall, müssen Sie mit hohen Steuer-Hinzuschätzungen rechnen.

 

Mehr Infos finden Sie beim Institut für Wissen in der Wirtschaft.

 

3. Acrylamid Verordnung tritt im April in Kraft

Schon im Herbst 2017 hat die Europäische Union neue Vorgaben für Acrylamid beschlossen. Dieser Stoff entsteht beim Braten oder Frittieren stärkehaltiger Lebensmittel wie zum Beispiel Kartoffeln oder Mehl. Für die Gastronomie bedeutet das, dass die Entstehung von Acrylamid eingedämmt werden soll. Deswegen sollen Gastronomen spätestens ab April 2018 nur noch stärkearme Kartoffelsorten verwenden, die Stärke nach Möglichkeit vor der Verarbeitung auswaschen und gefährdete Produkte mit möglichst wenig Temperatur braten oder frittieren. Dieses Vorgehen muss zusätzlich dokumentiert werden.

Mehr Infos unter: Handelsblatt.com

 

4. Änderung der Sachbezugswerte

Die Werte für Sachbezüge ändern sich im Wesentlichen nur für die Verpflegung. So wird der Monatswert hier ab 01.01.2017 auf 246 Euro angehoben. Für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten sind damit für ein Frühstück 1, 73 Euro, für Mittag- und Abendessen je 3,23 Euro anzusetzen.

Mehr Infos unter: haufe.de


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