Neue Gesetze und Regelungen 2017

Auch im neuen Jahr haben sich viele Gesetze, Versicherungen und Regelungen geändert. Wir stellen die wichtigsten vor.

1. Neue Pflichten für die Benutzung von Registrierkassen sowie die Aufbewahrung von Unterlagen bei Bargeldgeschäften

Was ändert sich?

Analoge Registrierkassen dürfen im Jahr 2017 nicht mehr zur Buchführung genutzt werden. Alle Registrierkassen müssen der GoBD-Norm („Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“) entsprechen. Das bedeutet, dass sie digitale, unveränderbare Unterlagen erzeugen können müssen. Diese Neuregelung betrifft alle Gewerbetreibenden, die ein Kassenbuch führen. Wer seine Registrierkasse bisher noch nicht an die GoBD-Norm angepasst hat, sollte dies so schnell wie möglich nachholen.

Außerdem gelten in der Gastronomie ab 2017 strengere Auflagen für die Aufbewahrung von Belegen über Bargeldgeschäfte. Alle nach GoBD erstellten Belege müssen während der zehnjährigen Aufbewahrungsfrist zu jedem Zeitpunkt vorzeigbar sein und maschinell ausgelesen werden können. Es genügt nicht, bei einer Steuerprüfung die Rechnungsendsummen vorzuzeigen oder die Unterlagen nur ausgedruckt vorzulegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: 

aachen.ihk.de

bundesfinanzministerium.de

rechnungswesen-portal.de

 

2. Änderung der Sachbezugswerte in 2017

Was ändert sich?

Die Werte für Sachbezüge ändern sich im Wesentlichen nur für die Verpflegung. So wird der Monatswert hier ab 01.01.2017 auf 241 Euro angehoben. Für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten sind damit für ein Frühstück 1, 70 Euro, für Mittag- oder Abendessen 3,17 Euro anzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter: haufe.de

 

 3. Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns um 34 Cent

Was ändert sich?

Ab dem 01.01.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde. Das muss nicht nur bei der Neueinstellung von Personal beachtet werden, sondern auch die Löhne bestehender Mitarbeiter müssen angepasst werden, sofern sie unterhalb des neuen Mindestlohns liegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: bundesregierung.de

 

4. Höhere GEMA-Gebühren für Hintergrundmusik in der Gastronomie

Was ändert sich?

Die GEMA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter haben sich über einen neuen Tarifvertrag im Bereich Hintergrundmusik in der Gastronomie geeinigt.

Bis 2019 steigt die Gebühr schrittweise auf 194,90 Euro im Jahr für Betriebe mit einer Fläche von bis zu 100 qm und 682,15 Euro jährlich für Betriebe mit einer Fläche von bis zu 500 qm.

Weitere Informationen finden Sie unter: gema.de       


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